Ernst Toller

Ernst Toller ist ein expressionsitischer Dichter.
Ernst Toller wurde am 1. Dezember 1893 in Samotschin als Sohn einer reichen preußisch-jüdischen Familie in Posen geboren. Nach dem Abschluß des Realgymnasiums in Brombergstudierte er an der Universität Grenobe. Im ersten Weltkrieg meldete er sich als Freiwilliger bei einem bayerischen Regiment in München und diente mehr als ein Jahr an der westlichen Front, bis er schwer krank und als dienstuntauglich entlassen wurde. Dann studierte er Philosophie und Literatur in München und Heidelberg. Beeinflußt von Max Weber und Gustav Landauer wurde er Demokrat, Sozialist. Er kämpte auch gegen den Kriegs, den er befürwortet hatte. Der "Kulturpolitische Bund der Judend in Deutschland, den er mitgegründet hatte, wurde als hochverräterisch verfolgt und von der Regierung verboten. Dann lernte er einen bedeutenden Führer der kriegsgegnerischern Unabhängigen Sozialisten kennen. Als er in München Szenen seines ersten Stückes "Die Verwandlung" unter den streikenden Munitionsarbeitern verteilte, wurde er wegen Streikaufhetzung verhaftet und ins Münchner Militärgefängnis eingekerkert. Nach Beschäftigung des Marx und Engels wurde er unabhängiger und parteiloser Marxist. Nach seiner Freilassung 1918 beteiligte er sich an der bayerischen Räterrepublik (1918-19). Er wurde 1919 Vorsitzender des Zentralrates der Bauern- und Soldatenräte und im April Heerführer einer Roten Armee. Nach der Niederlage wurde er wegen Hochverrats zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt. In der Festung Niederschönenfeld schrieb er seine drei bekanntesten Dramen. Nach seiner Freilassung war er weiterhin als politischer Tagesschriftsteller auf Reisen tätig. Ende der zwangier Jahre besuchte er erfreut die Sovietunion und 1930 sehr kritisch die U.S.A. 1933 wurde er ins Exil gezwungen. Seine Hoffnungen auf Sozialismus wurden immer geringer. Er versuchte, in Amerika Fuß zu fassen, scheiterte. Er war durch die Mißachtung, die er in Amerika erlebte, und durch seine Ehe mit einer viel jüngeren Schauspielrin sehr verbittert. Er sah den scheinbar unaufhaltsamen Weltfaschismus seine letzten Hoffnungen auflösen. Sein Streit mit einem ehemaligen KZ-Häftling über sein letztes Stück, verschärfte seine Hoffnungslosigkeit. Endlich verging seine dichterische Inspiration und Schöpfungskraft. Er erhängte sich am 22. Mai 1939 im Hotel Mayflower in New York.

Seine Stücke sind u.a.:


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